Geophagus sveni „Rio Araguaia“
🌡️Temperatur: ca. 25–29 °C
💧 pH-Wert: etwa 6,0–7,5
💎 Gesamthärte: weich bis mittelhart, etwa 2–15 °dGH
🏠 Aquarium: aufgrund von Größe und Gruppenhaltung ab ca. 150 cm Beckenlänge, besser deutlich großzügiger
📏 Endgröße: etwa 20–25 cm, kräftige Männchen können entsprechend imposant wirken
🐟 Verhalten: für einen größeren Buntbarsch vergleichsweise friedlich, innerartlich entsteht dennoch eine Rangordnung
👥 Haltung: Gruppenhaltung, idealerweise mehrere Tiere statt eines einzelnen Exemplars
🏖️ Bodengrund: unbedingt feiner Sand
🌿 Einrichtung: große freie Sandflächen, Wurzeln, Steine und robuste beziehungsweise gut geschützte Pflanzen
🍽️ Futter: abwechslungsreicher Allesfresser; Granulat, Frost- und Lebendfutter sowie geeignete pflanzliche Bestandteile
€ 25,00
Bitte nicht alleine halten
Geophagus sveni ist ein sozialer Buntbarsch.
In einer Gruppe lässt sich sehr schön beobachten, wie die Tiere miteinander kommunizieren und eine Rangordnung entwickeln. Gleichzeitig muss das Aquarium genügend Platz bieten, damit unterlegene Tiere Abstand halten können.
Bei diesen Fischen sollte deshalb nicht die Frage lauten:
Sondern eher:
„Wie viel Schwimm- und Sandfläche kann ich ihnen anbieten?“
So würde ich das Aquarium einrichten
Bei Geophagus sveni darf man es ruhig etwas natürlicher gestalten:
Bei Pflanzen sollte man bedenken, dass Erdfresser den Bodengrund ständig bearbeiten. Empfindliche Pflanzen können dabei ausgegraben werden.
Aufgebundene Pflanzen oder gut geschützte, robuste Arten sind deshalb oft die praktischere Lösung.
Unser Tipp aus dem Tropenzentrum Hartberg
Gebt euren Erdfressern Platz zum „Erdfressen“!
Ein wunderschön dekoriertes Aquarium bringt wenig, wenn zwischen Steinen und Pflanzen kaum noch freie Sandfläche übrig bleibt.
Gerade bei Geophagus ist die offene Sandfläche ein wichtiger Teil des Lebensraums und nicht einfach eine freie Stelle, die noch dekoriert werden muss.
Unser Futtertipp
Geophagus sveni sollte abwechslungsreich ernährt werden. Geeignet sind beispielsweise hochwertiges Granulat sowie Artemia, Mysis, Krill und andere geeignete Frostfuttersorten.
Wichtig: Erdfresser suchen einen großen Teil ihrer Nahrung am und im Bodengrund.
Deshalb sollte ein Teil des Futters auch tatsächlich dort ankommen.
Besonderheit „Rio Araguaia“
Bei der Bezeichnung „Rio Araguaia“ handelt es sich nicht um eine zusätzliche Artbezeichnung, sondern um einen Herkunfts- beziehungsweise Standortzusatz.
Gerade bei solchen Standortformen ist es sinnvoll, die Herkunft auch bei der Nachzucht weiterzuführen und die Tiere nicht wahllos mit anderen Geophagus sveni-Stämmen zu vermischen.
Damit bleibt nachvollziehbar, woher der jeweilige Stamm ursprünglich stammt.
Ein Fisch, der den ganzen Tag den Sand durchsucht, ihn wieder ausspuckt – und dabei das Aquarium gleich selbst umdekoriert. Was will man mehr?
