Tropenzentrum Hartberg
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Indischer Glaswels

 Kryptopterus vitreolus

„Fast unsichtbar und trotzdem ein Blickfang – ein Fisch, der im Schwarm seine ganze Schönheit zeigt!“


🌡️ Temperatur: etwa 20–26 °C
💧
pH-Wert: etwa 4,0–7,0; für die Haltung ist ein stabiler, leicht saurer Bereich sinnvoll
💎
Gesamthärte: bevorzugt weich bis mittelhart, etwa 1–10 °dGH
🏡
Aquarium: ab etwa 90 cm Beckenlänge, für größere Gruppen und bei Vergesellschaftung gerne größer
📏
Endgröße: etwa 6–7 cm
🐟
Verhalten: friedlich, zurückhaltend und ausgesprochen gesellig
👥
Haltung: mindestens 6 Tiere, besser eine größere Gruppe; keine Einzelhaltung
🏝️
Bodengrund: feiner Sand oder abgerundeter feiner Kies; ein dunkler Untergrund unterstützt eine ruhige Gesamtwirkung
🌿
Einrichtung: Pflanzen, Wurzeln, schattige Rückzugsbereiche und ausreichend freier Schwimmraum
🍽️
Futter: vor allem kleines Frost- und Lebendfutter; geeignetes feines Trockenfutter wird nach Gewöhnung teilweise angenommen
🌏
Herkunft: Thailand
🧬
Familie: Siluridae – Echte Welse
🔎
Schwierigkeitsgrad: eher für Aquarianer mit etwas Erfahrung; empfindlich gegenüber schwankenden Wasserwerten


Kryptopterus vitreolus Im Handel früher häufig als Kryptopterus bicirrhis bezeichnet



€ 9,90

So würde ich das Aquarium einrichten


Ein bepflanztes Aquarium mit Wurzeln, schattigen Bereichen und freiem Schwimmraum passt hervorragend.
An den Seiten und im Hintergrund darf die Bepflanzung ruhig dichter sein. In der Mitte sollte genügend Platz bleiben, damit die Glaswelse gemeinsam im Wasser stehen und schwimmen können. Schwimmpflanzen können das Licht etwas dämpfen und geben den Tieren zusätzliche Sicherheit.
Eine sanfte bis mäßige Strömung und eine gute Sauerstoffversorgung sind sinnvoll. Wichtig sind ein gut eingefahrenes Aquarium, regelmäßige Wasserwechsel und eine geringe organische Belastung.
Glaswelse mögen verlässliche Verhältnisse: Ein frisch eingerichtetes Becken mit noch schwankender Wasserqualität ist für sie ungeeignet.

Unser Tipp aus dem Tropenzentrum Hartberg


Beim Glaswels macht die Gruppe den Unterschied!
Ein einzelnes Tier oder eine zu kleine Gruppe bleibt häufig scheu. Gemeinsam mit genügend Artgenossen fühlen sich die Fische sicherer und zeigen ihr faszinierendes Verhalten viel besser.
Auch die Mitbewohner sollten zum ruhigen Wesen dieser Tiere passen. Sehr lebhafte, aufdringliche oder aggressive Fische können sie verunsichern. Besonders bei der Fütterung lohnt sich ein genauer Blick: Bekommen die Glaswelse tatsächlich genug ab oder sind die anderen schon mit dem ganzen Buffet fertig? 😉
Wir beraten euch im Tropenzentrum Hartberg gerne, welche Gruppengröße und welche Mitbewohner zu eurem Aquarium passen.

Unser Futtertipp


Glaswelse suchen ihre Nahrung überwiegend im freien Wasser. Sie sind deshalb keine typischen Bodenwelse, die Futterreste vom Bodengrund einsammeln.
Gut geeignet sind kleine Futtertiere wie Artemia, Daphnien, Cyclops und passend große Mückenlarven. Eine abwechslungsreiche Auswahl an Frost- und Lebendfutter kommt ihrem natürlichen Nahrungsspektrum entgegen.
Feines, langsam sinkendes Trockenfutter kann den Speiseplan ergänzen, sofern es angenommen wird. Gerade bei neu eingesetzten Tieren sollte man die Futteraufnahme aufmerksam beobachten.
Auch unsere Flipfeed-Futtersorten können eine Ergänzung sein, wenn Zusammensetzung und Körnung zu den Tieren passen. Wir helfen euch gerne bei der Auswahl.
♻️ Unsere 3D-gedruckten Flipfeed-Dosen sind wiederbefüllbar – die leere Dose einfach wieder ins Tropenzentrum Hartberg mitbringen und nachfüllen lassen.


 

Glaswelse im Tropenzentrum Hartberg


Ihr sucht besondere Aquarienfische und möchtet wissen, ob Glaswelse zu eurem Aquarium passen?
Besucht uns im Tropenzentrum Hartberg. Wir unterstützen euch bei der Auswahl passender Fische, einer geeigneten Einrichtung und einer abwechslungsreichen Fütterung – damit aus einem faszinierenden Blickfang auch langfristig eine gut gepflegte Fischgruppe wird.

 Besonderheit – wie kann ein Fisch durchsichtig sein?


Der Körper des Indischen Glaswelses ist weitgehend transparent. Dadurch lassen sich die Wirbelsäule und feine Körperstrukturen erkennen. Die meisten inneren Organe liegen kompakt im silbrig wirkenden Bereich hinter dem Kopf.
Je nach Lichteinfall kann der Körper zusätzlich zart schillern. Besonders schön wirkt das, wenn mehrere Tiere gemeinsam zwischen Pflanzen und Wurzeln im Wasser stehen.
Wer genauer hinsieht, merkt schnell: Ein Fisch braucht keine kräftigen Farben, um faszinierend zu sein.


Ist Kryptopterus bicirrhis derselbe Fisch?


Nein. Der kleine, nahezu durchsichtige Glaswels, der üblicherweise im Aquarienhandel angeboten wird, heißt Kryptopterus vitreolus.
Lange wurde er unter dem Namen Kryptopterus bicirrhis verkauft. Dabei handelt es sich jedoch um eine andere, deutlich größer werdende Art, die keinen vergleichbar glasklaren Körper besitzt.
Kryptopterus vitreolus wurde erst 2013 wissenschaftlich beschrieben. Die ältere Bezeichnung findet man deshalb bis heute auf manchen Händlerlisten und in älterer Aquarienliteratur.